Open-Air-Start
So kommen Sie ohne Blamage durch den Festivalsommer

Die grossen Festivals der Schweiz stehen vor der Tür – und versprechen Dauerparty und jede Menge Musik. Mit unserem Stil-Guide versumpfen Sie nicht im Schlamm und machen sich auch sonst nicht lächerlich.

Silvia Schaub
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Ohne Blamage durch den Festival-Sommer
10 Bilder
Passendes Schuh-Werk muss sein.
Sonnenschutz nicht vergessen
Make-up aufs Minimum reduzieren
Regenschutz gehört auch dazu
Toiletten haben nur einen Zweck
Unterwäsche gehört nicht auf die Bühne
Nur das Nötigste mitnehmen, dazu gehört auch ein Essens-Vorrat.
Beim Alkohol nicht überteiben
Das Wichtigste: Die gute Laune nicht verlieren

Ohne Blamage durch den Festival-Sommer

Keystone

1. Schuh-Werk

Staub, Match und niedergetrampelter Rasen – auf diese Bodenstruktur muss man sich einstellen. Das heisst High Heels bitte zu Hause lassen, auch Flipflops sind suboptimal. Im Gedränge geht schnell mal einer verloren oder die dünnen Bändchen reissen auf dem Marsch vom Zeltplatz zur Bühne. Deshalb geht nichts über Boots, Converse oder Gummistiefel. Kate Moss hat schon vorgemacht, wie sexy das aussieht.

2. Regen-Deck

Bei einem solchen Anlass muss man immer mit dem Schlimmsten rechnen. Statt sich vom Regen überraschen zu lassen und dann mit einer Einweg-Pelerine des Hauptsponsors ausgestattet zu werden, sorgt man lieber vor – zum Beispiel mit einem sogenannten «Friesen-Nerz». Das sind diese wasserdichten Regenmäntel mit grosser Kapuze und voluminösen Taschen. Derzeit besonders trendy sind solche in knalligem Gelb.

3. Beauty-Pause

Endlose Schminkorgien im Duschbereich oder Zelt sind für diese Tage ein No-go. Ein voll gepapptes Gesicht passt nun mal nicht zu einem coolen Outdoor-Feeling. Zwischen Unausgeschlafenen und Ungeschminkten fällt sogar ein perfekter Lidstrich schon unangenehm auf.

4. Sonnen-Schutz

Damit der spärliche Schlaf im schwülen Zelt nicht durch einen schmerzhaften Sonnenbrand gestört wird, gilt nicht nur für Bleichgesichter: Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50.

5. Bühnen-Werfer

Auch wenn gerade Ihr absolutes Idol auf der Bühne steht, halten Sie sich mit dem Wurf-Wahnsinn zurück. Es ist einfach nur lächerlich, Teddy-Bären und andere Plüschtiere auf die Bühne zu werfen. Gleiches gilt auch für getragene und ungetragene Damenslips oder BHs.

6. Hausrat-Packer

Ein Gaskocher und eine Luftmatratze tun es auch fürs Camping-Feeling. Verzichten Sie auf Luxus, schaffen Sie nicht gleich den halben Hausrat an. Mit einem ratternden Diesel-Generator oder einem Kühlschrank macht man sich definitiv keine Freunde.

7. Binge-Trinker

Es heisst nicht, wenn Sie viel Alkoholika trinken, dass damit Ihr Körper auch mit viel Flüssigkeit versorgt wird. Sorgen Sie deshalb dafür, dass der Alkoholpegel mit Wasser verdünnt wird.

8 Nahrungs-Notfall

Das kulinarische Angebot an Open Airs mag zwar vielfältig sein. Aber irgendwann hat man genug von Pizza, Frites und gefüllten Crêpes. Ein eigener Essens-Vorrat mit frischen Früchten oder Gemüse kann deshalb nicht schaden.

9. Toi-Toi-Tussi

Diese Not-Toiletten haben genau einen einzigen Zweck. Alle anderen Aktivitäten sind unbedingt zu vermeiden.

10. Dauer-Lästerer

Die goldene Regel für einen gelungenen Open-Air-Aufenthalt: Lästern ist verboten! Lassen Sie sich bloss nicht die Laune von Generatoren-Nachbarn, Toi-Toi-Tussis oder aufdringlichen Flirtern verderben. Auf einem Open Air sind alle gut gelaunt und entspannt. Sie wollen doch nicht die stressige Ausnahme sein.

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