Sieben vegane «Fischprodukte» im Test: Nur die Stäbchen schmecken 

Fünf Redaktorinnen und Redaktoren des Ressorts «Leben und Wissen» haben vegane Produkt probiert. Gräte sind ihnen nicht im Hals stecken geblieben, dafür der eine oder andere Biss. Da ist noch viel Luft nach oben.

Annika Bangerter
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1. «Lachsfilet am Stück» (Vantastic Foods): Note 3,5

Der Seetang, der die grünlich schimmernde Lachshaut imitiert, erinnert an Meer und Fisch. Das eigentliche Fleisch ist aber weder rosa, noch entspricht es dem echten Lachs. Es schmeckt ansatzweise nach Weissfisch.

2. «Wie Tuna Original» (Vantastic Foods): Note 3

Mischler Marianne

Das pflanzliche Thunfischfleisch lässt sich in Fasern zupfen – fast wie das Original. Es ist aber zu stark gesalzen, zu ölig und zu trocken. Des weiteren ist ­ der Geschmack undefinierbar. Diesen «Thunfisch» soll man braten.

3. «Tofu-Thuna» (Lord of Tofu): Note 2

Erreicht weder Konsistenz noch Geschmack von Thunfisch. Ein künstliches Aroma dominiert, das an Dill erinnert. Kann roh gegessen werden. Aber nur mit sehr viel Sauce.

6. «Schlemmerstäbchen Meeresart» (Migros): Note 1,5

Sie schmecken ansatzweise fischig, ansonsten hat man aber das Gefühl, man kaue an einem Stück zähen Fleisch. ­Zudem sind sie sehr salzig.

4. «Käpt’n Tofus Knusperstäbchen» (Viana): Note 4,5

Die Form und das Äussere stimmen. Im Innern stecken jedoch Körner und kleine Karottenstücke. Das schmeckt zwar ganz gut, hat aber mit Fischstäbchen nichts zu tun.

5. «Vivera Vissticks wie Fischstäbchen» (Coop): Note 5

Gelungenes Ersatzprodukt. Sie sehen aus wie Fischstäbchen. Die veganen Fischstäbchen sind aber trotz der gebratenen Panade gummiger als das ­Original und die Fasern fehlen.

7. «Knusper-Stäbchen Meeresart» (Migros): Note 6

«Krass – wie Fischstäbchen!», so lautete der häufige erste Kommentar. Die Konsistenz ist gut und sie schmecken nach Fisch. Einer fand sogar: «Besser als Fisch.»

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