Keanu Reeves: Ein Sexsymbol ­wider Willen

Der beste Schauspieler ist Keanu Reeves nicht. Seit dem Surfer-Krimi «Gefährliche Brandung» sind trotzdem viele Frauen verrückt nach ihm.

Melissa Müller
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Winona Ryder und Keanu Reeves. (Bild: Jordan Strauss/Invision/AP)

Winona Ryder und Keanu Reeves. (Bild: Jordan Strauss/Invision/AP)

Es gibt bessere Schauspieler als Keanu Reeves. Er wirkt manchmal ein bisschen hölzern. Doch nachdem er im Surfer-Krimi «Gefährliche Brandung» im nassem T-Shirt verträumt in die Ferne schaute, waren so ziemlich alle Frauen verrückt nach ihm. Die Mischung aus Härte und Verletzlichkeit machte den Sohn einer Engländerin und eines Hawaii-Chinesen zum Posterboy der 1990er. Reeves selbst wollte dagegen nie ein Sexsymbol sein.

In der Komödie «Destination Wedding» ist der bald 54-Jährige jetzt wieder im Kino zu sehen, an der Seite von Winona Ryder. Es ist ihr vierter gemeinsamer Film. «Wir sind sogar verheiratet», behauptet sie. In «Bram Stoker’s Dracula» 1992 spielten sie ein Hochzeitspaar. Regisseur Francis Ford Coppola engagierte damals einen echten rumänischen Priester, der die Zeremonie durchführte.

«Wir haben Ja gesagt?», fragte Reeves seine Filmpartnerin nun erstaunt, denn er konnte sich nicht mehr erinnern. In Interviews wirkt er oft zerstreut. Das Gerücht, er sei schwul, lässt er im Raum stehen. Nur so viel: Er hat keine Kinder und braust am liebsten allein auf seinem Motorrad in den Sonnenuntergang.