Schweiss-Strategien

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Nach der Kälte nun die Hitze, gerade rechtzeitig vor den Schulferien. Das Schülermagazin «Spick» verrät, wie sich Tiere vor Sonnenbrand und Hitze schützen. Der Hund hechelt, der Elefant nimmt wie wir eine Dusche. Das Flusspferd hat eine eigene Art, sich vor Sonnenbrand zu schützen. Seine Hautdrüsen sondern keinen normalen Schweiss ab, sondern einen zunächst farblosen Hautschleim. Dieser verfärbt sich mit der Sonne rot und fängt die gefährliche UV-Strahlung des Sonnenlichts auf.

Bei Delphinen denkt man ans offene, weite Meer. «Spick» zeigt die schwimmenden Säugetiere, die in Flüssen leben.

Spick, Juli/August 2010

Grünes Grönland

Wem es jetzt schon wieder zu heiss ist: Grönland böte sich an. Auch dort ist es wegen des Klimawandels zwar wärmer geworden, für Badeferien reicht es noch nicht. Wahrlich eine zynische Bemerkung. Wegen der Erderwärmung schmilzt der Eisschild. Grönland verändert sich in rasendem Tempo.

Im Jahr 2007 taute das Eis auf 40 Prozent der Gletscherfläche, was einen Rekord darstellt. Allerdings war es im Mittelalter zu Zeiten der Wikinger auch schon so warm auf Grönland. Nun träumen die Bewohner von blühenden Landschaften – und wegen des eisfreien Meers vom Erdöl.

National Geographic, Juli 2010

Über die Zeit

Zeit ist nichts Handfestes. Wir teilen sie ein in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die alten Ägypter hatten eine andere Vorstellung.

Für sie war Zeit keine gerichtete Grösse, die unablässig auf die Zukunft zuläuft. Sie nahmen Zeit als ein Phänomen in zwei Aspekten wahr: zyklische Wiederholung und ewige Dauer. Das machte sich in der Sprache bemerkbar, wie im ersten Teil der Serie «Phänomen Zeit» zu lesen ist. Die zyklische Zeit zeigte sich den Ägyptern auf verschiedene Weise: im An- und Abschwellen des Nils oder dem Wachsen und Welken der Pflanzen.

Spektrum der Wissenschaft, Juli 2010

Bruno Knellwolf