Schöne Zeit

Oliver Kühn (39) ist Gründer und Leiter von «Theater Jetzt». Mit seiner Truppe macht der Sirnacher Theater an ungewohnten Orten über ungewöhnliche Menschen. Am Wochenende feiert sein Stück «Weg einfach» Premiere.

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Oliver Kühn (39) ist Gründer und Leiter von «Theater Jetzt». Mit seiner Truppe macht der Sirnacher Theater an ungewohnten Orten über ungewöhnliche Menschen. Am Wochenende feiert sein Stück «Weg einfach» Premiere.

Worauf freuen Sie sich diese Woche am meisten?

Auf jeden Fall auf unsere Premiere von «Weg einfach» im Thurgauischen Murgtal. Und danach darauf, mal wieder auszuschlafen.

Welches ist Ihre Lieblingsbeiz?

Vom «Ristorante Albrici» in Poschiavo (Dio mio, der Sibillen-Saal!) bis zum «Engel» und Evas «Heuboden» (beide Sirnach) gibt's da allerhand.

Was fehlt Ihnen in der Ostschweiz?

In vielen Bereichen ein selbstbewusstes Auftreten ohne Seitenblick, was die andern wohl gerade so tun.

Wer ist Ihr Vorbild?

Mit 40 ist dann langsam fertig mit Vorbildern. Aber in der Zeit von 1987 und den Jahren danach: Natürlich Bruno Ganz und dieser Wim-Wenders-Clan.

Wo haben Sie zuletzt getanzt?

In Wängi mit dem Schauspieler Julius Griesenberg auf einer Probe von «Weg einfach».

Welches Konzert wollen Sie nicht verpassen?

Zurzeit halte ich mich da bedeckt. Zuletzt war ich bei Stephan Eicher in der St. Galler Tonhalle. Wie er dieses leicht andächtige Publikum als «liebe Gemeinde» verabschiedete, das war gutes Programm.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?

Thomas Mann: Der Zauberberg. Das Buchzeichen auf Seite 605.

Wofür reut es Sie nie,

Geld auszugeben?

Für das Generalabonnement der SBB. Luxus pur.

Wohin führt Sie Ihre nächste Reise?

Im Oktober will ich mit Boups (der Hund vom Zirkustheater Balloni) etwas durch die Schweiz wandern. Der Hund hat auch ein GA.

Freuen Sie sich auf die Zeit nach der Pensionierung?

Ja, und ich arbeite zielstrebig darauf hin.