Schöne Zeit

Lara Stoll (23) trägt am liebsten öffentlich Texte vor und ist als Slam-Poetin sehr erfolgreich. Kürzlich holte sie sich in Olten den ersten Schweizer-Meister-Titel im Poetry Slam.

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Lara Stoll (23) trägt am liebsten öffentlich Texte vor und ist als Slam-Poetin sehr erfolgreich. Kürzlich holte sie sich in Olten den ersten Schweizer-Meister-Titel im Poetry Slam. Die Thurgauerin wohnt heute in Winterthur, obwohl dort sogar der Stadtpräsident über ihren Dialekt lacht. (rbe)

Welches ist Ihre Lieblingsbar?

Das «Fahrenheit» und das Casinotheater in Winterthur, beide sind nur ein paar Meter von meiner Wohnung entfernt und daher sehr praktisch.

Worauf freuen Sie sich

in nächster Zeit am meisten?

Auf die Ferien Anfang Oktober, auf die Deutschen Meisterschaften, danach auch auf die Poetry-Slam-Europameisterschaften in Frankreich.

Welches Buch

liegt auf Ihrem Nachttisch?

«Der Koch» von Martin Suter.

Was mögen Sie an der Ostschweiz?

Dass ich keine blöden Sprüche wegen meines Dialekts hören muss.

Letztens hat mich sogar der Winterthurer Stadtpräsident auf die Schippe genommen, wir mögen uns aber sehr gut.

Was haben Sie sich

letztes Wochenende gegönnt?

Da ich meist an den Wochenenden arbeite, kann ich mir da nicht allzu viel gönnen, aber den nächsten Sonntag werde ich einfach in meinem Bett oder auf der Couch verbringen, Pizza essen und sonst gar nichts tun.

Wann waren Sie zuletzt

im Theater?

Ich war an der Premiere von «Die Schweizermacher», das hat mir sehr gut gefallen, endlich mal ein Musical, das man mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Wo haben Sie zuletzt getanzt?

In Olten an den Schweizer Meisterschaften. Ich tanze eher selten, dabei bewege ich mich eigentlich gerne. Es macht total Spass, mit Freunden doof zu tanzen.

Wohin gehen Sie, wenn Sie Ruhe brauchen?

Entweder verkrümele ich mich in meine Wohnung oder ich besuche meine Eltern in Rheinklingen im Thurgau, wo ich aufgewachsen bin. Der Rhein ist nur zwanzig Meter entfernt.

Wo feiern Sie am liebsten?

Wichtiger als wo ist mir mit wem. Mal gemütlich bei jemandem zu Hause pokern, mal in einen Club in Winterthur oder St. Gallen; ich mag die Abwechslung.