«Russland lauert überall»

«Verehrtes Publikum, liebe Genossinnen und Genossen»: die Anrede von Intendant Christoph Nix ist bereits Teil des Programms für die kommende Spielzeit 2008/2009 am Theater Konstanz.

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«Verehrtes Publikum, liebe Genossinnen und Genossen»: die Anrede von Intendant Christoph Nix ist bereits Teil des Programms für die kommende Spielzeit 2008/2009 am Theater Konstanz. Mit Russland, seinen Stücken, Autoren und Theaterstoffen nimmt das südlichste und eines der kleinsten Häuser der Republik ein weites Spielfeld in den Blick – begonnen mit Tschechows «Die drei Schwestern» zum Saisonauftakt am 26. September bis hin zum Auftragswerk des Basler Autors Lukas Holliger, das sich mit dem Absturz der russischen Passagiermaschine 2002 in der Nähe von Überlingen beschäftigt.

Wulf Twiehaus inszeniert Bulgakows «Don Quijote», Martin Nimz Wassiljews «Im Morgengrauen ist es noch still». Weitere Stücke russischer Autoren (Jewgeni Schwarz, Jewgeni Grischkowetz, Alexander Wampilow) sind im Stadttheater, in der Spiegelhalle und der Werkstatt zu sehen – darunter die deutschsprachige Erstaufführung von Iwan Wyrpajews «Juli».

Russische Themen bestimmen den Spielplan auch in Projekten wie Christoph Nix' «Der letzte Kosmonaut» sowie in Torsten Buchsteiners «Nordost», das den Jurypreis der ersten St. Galler Autorentage erhielt. In der Spiegelhalle wird im Juni Brechts «Dreigroschenoper» gespielt. Geplant ist darüber hinaus eine Theaterfassung von Pasternaks «Doktor Schiwago»; ein Projekt, das die Theaterarbeit des Schweizers Mario Portmann («Katz und Maus») in Konstanz fortsetzen wird. (bk.)

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