Regeln für den Skispass

Der Schnee bringt Wintersportler ins Schwärmen – aber leider nicht nur. Ein «Recht-und-Unrecht»-Spezial und Tips zum Verhalten auf und neben der Piste.

Drucken
Teilen
Faszination Schnee – doch sie birgt auch Gefahren. (Bild: Hannes Thalmann)

Faszination Schnee – doch sie birgt auch Gefahren. (Bild: Hannes Thalmann)

Als ich über die Festtage Ski fahren war, habe ich wieder einmal die FIS-Regeln durchgelesen, welche jeweils bei den Skiliften angebracht sind. Kaum zu Hause hatte ich diese aber nicht mehr im Detail im Kopf. Könnten Sie uns diese Regeln einmal schriftlich festhalten? Sind diese Regeln eigentlich generell verbindlich?

Die 10 FIS-Verhaltensregeln sind vom Internationalen Skiverband FIS erlassen worden. Ein Verband wie die FIS kann zwar nicht wie der Gesetzgeber Rechtsregeln aufstellen.

Dennoch ist allgemein anerkannt, dass den Gefahren auf den Skipisten nur durch festgelegte Regeln begegnet werden kann. Alle Skifahrer und Snowboarder sind deshalb gehalten, sich an die FIS-Regeln zu halten. Diese sorgen für mehr Sicherheit auf den Pisten und tragen so zur Vermeidung von Unfällen bei.

Da die FIS-Regeln als allgemein anerkannte Verhaltensregeln gelten, werden sie auch bei der Beurteilung von Kollisionen und anderen Unglücksfällen auf Skipisten von Gerichten zur Beurteilung herangezogen.

Wer gegen eine FIS-Regel verstösst und so einen Unfall verursacht, bei welchem andere Personen zu Schaden kommen, wird deshalb in der Regel für diesen Unfall auch haftpflichtig, ferner kann das Fehlverhalten auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Andrea Stadelmann

Aktuelle Nachrichten