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Ratgeber

Wie räume ich den Kleiderschrank effizient?

Der Frühling naht, und ich würde mir gerne einige neue Outfits zulegen. Allerdings ist mein Kleiderschrank bereits übervoll. Darin befinden sich Teile, die ich kaum getragen habe. Ich habe Hemmungen, diese einfach wegzuschmeissen. Wie gehe ich bei einer «Schrankrumete» am besten vor?
Doris Pfyl*
Doris Pfyl

Doris Pfyl

In (fast) jedem Kleiderschrank modern «Schrankleichen» vor sich hin – nie oder ganz selten getragene Teile. Sie blockieren den Platz und gaukeln vor, gut ausgestattet und somit reich an Kombinationsmöglichkeiten zu sein. Dem ist dann aber leider oft nicht so, und eine Schrankinventur drängt sich auf.

Am besten gehen Sie gut vorbereitet an die Arbeit und legen folgende Hilfsmittel bereit:

— Notizblock und Schreiber

— Ganzkörperspiegel

— mobile Kleiderstange

— Stecknadeln

— Putzsachen und eventuell

Mottenpapier.

Räumen Sie den ganzen Schrank komplett leer. Sortieren Sie dabei die Teile nach Kleidertyp: Shirts auf einen Stapel, Hosen auf einen zweiten, Pullover und so weiter. Filtern Sie sodann aus jedem Stapel die ungeliebten Teile heraus, und ziehen Sie diese einzeln an. Was stimmt damit nicht? Ist das Teil eventuell farblich unpassend, Sie wirken blass darin und fühlen sich deshalb fremd damit? Oder der Schnitt lässt Sie unförmig aussehen? Das lässt sich möglicherweise ändern: Ärmel- oder Rocklängen können mit relativ kleinem Aufwand angepasst werden; ist das Teil zu gerade geschnitten, kann ihm die Schneiderei eventuell zu einem pfiffigeren Schnitt verhelfen. Allerdings sollte vor solchen Änderungen eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellt werden: Lohnen sich die Kosten dafür wirklich, und sind sie auch machbar? Nur bei hochwertigen Kleidungsstücken mit eher zeitlosem Schnitt rate ich zu kostenintensiven Änderungsarbeiten. Sollten diese Kriterien erfüllt sein, legen Sie das Teil auf den Stapel «Schneiderei».

Für günstig erstandene Teile, die farblich oder schnitttechnisch nicht (mehr) passen, kommt das endgültige Aus. Legen Sie diese auf den Stapel «Aussortieren» – oder stopfen Sie sie gleich in einen Texaid-Sack.

Nun wenden Sie sich den «geliebten» beziehungsweise tragbaren Teilen zu. Überprüfen Sie diese, bevor Sie sie wieder in den gereinigten Schrank legen. Sind sie fleckenfrei? Halten die Knöpfe noch? Sind die Säume intakt? Funktionieren die Reissverschlüsse einwandfrei? Nur was diese Kontrolle bestanden hat, gehört in den Schrank. Ordnen Sie die Teile farblich abgestimmt. Das gibt ein ruhiges Bild, erleichtert die Orientierung und lässt Ihre Garderobe hochwertiger erscheinen.

Basisteile ersetzen

Nun gehen Sie noch einmal «über die Bücher». Mussten Sie ein Basisteil ausmustern, das nun fehlt? Wenn ja, gehört es auf die Einkaufsliste.

Dass Sie sich schwertun, kaum getragene Kleider wegzuwerfen, verstehe ich gut. Nur bringen diese wirklich keinen Nutzen in Ihrem Schrank. Überlegen Sie, ob die ausgemusterten Teile von jemand anderem getragen werden könnten. Aber vor allem sollten Sie in Zukunft bei Neuanschaffungen keine Kompromisse eingehen. Kaufen Sie wirklich nur perfekt sitzende und farblich passende Teile, worin Sie sich wohl fühlen. Das bewahrt Sie und Ihren Schrank am besten vor «Leichen».

*Doris Pfyl ist Knigge-Trainerin, Farb- und Modestilberaterin, Ausbildnerin des Schweizer Fachverbands FSFM, www.imagemodestil.ch

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