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Ratgeber

Kleiderkauf: Wie stelle ich eine kluge Basis zusammen?

Obwohl ich zum weiblichen Geschlecht gehöre, kaufe ich sehr ungern Kleider ein. Das grosse Angebot in den Geschäften überfordert mich. Ich stelle aber fest, dass einiges in meinem Kleiderschrank ersetzt werden müsste. Wie gehe ich am besten vor, dass ich in möglichst kurzer Zeit erfolgreich eine vielseitige Basis zusammenhabe?
Doris Pfyl*

Sie sind nicht die Einzige, die sich lieber mit anderem beschäftigt als mit dem Kleiderkauf. Der stetig steigende Absatz bei Online-Kleiderkäufen spricht für mich eine klare Sprache. Dabei ist diese Variante doch die freudloseste Art, Kleider zu kaufen. Und niemand kann via Netz die Qualität, die Verarbeitung, die Farbe und auch den Schnitt eines Kleidungsstücks genau erkennen. Dies ist aber äusserst wichtig, um sich in einem Outfit wohlzufühlen. Auch behalten wir oft ein Modell, das «so lala» sitzt. Dieses macht dann nie wirklich Freude – und verkommt bald zur «Kastenleiche».

Basisteile zusammenstellen

Für Sie scheint Online-Shopping kein Thema zu sein. Sie sind nicht grundsätzlich ab­geneigt, im Kleidergeschäft einzukaufen, möchten aber die unliebsame Aufgabe möglichst schnell erledigt haben.

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Schreiben Sie an: Ratgeber, Luzerner Zeitung, Maihofstrasse 76, 6002 Luzern. E-Mail: ratgeber@luzernerzeitung.ch Bitte geben Sie bei Ihrer Anfrage Ihre Abopass-Nummer an.

Bereiten Sie sich vor, indem Sie vorab den Kleiderschrank inspizieren und sich von nicht mehr tragbaren Teilen trennen. Dann erstellen Sie eine Einkaufsliste. Das Zauberwort für einen gut funktionierenden Kleiderschrank heisst «Basisteile». Zur Basis gehören mindestens:

— ein unifarbener Blazer

— eine dazu assortierte Hose

— eine gut sitzende Jeans

— ein unifarbiges Oberteil

— ein gemustertes Oberteil

— ein Streifenshirt

— ein festliches Oberteil

— eine klassisch geschnittene Bluse

— eine Strickjacke

— eine Lederjacke

— ein Trenchcoat oder eine Allwetterjacke.

Auf Kombinierbarkeit achten

Diese Teile sollten untereinander kombinierbar sein und zwingend zum Blazer passend. Peppen Sie die Outfits mit Accessoires wie Schal, Schmuck und Schuhen auf. Dabei macht es Sinn, wenn Sie über ein Set, bestehend aus Schuhen, Tasche und Gürtel in einer dunklen und in einer hellen Basisfarbe, verfügen. So ergeben sich bereits sehr viele Kombinationsmöglichkeiten.

Noch einige Tipps, dass der Einkauf zu einem entspannten und erfolgreichen Erlebnis wird:

— Gehen Sie nach Möglichkeit vormittags einkaufen, und ziehen Sie bequeme Schuhe und Kleidung an.

— Planen Sie genügend Zeit ein, sodass Sie bei Bedarf Kaffeepause(n) einlegen können.

— Lassen Sie sich wenn möglich von jemandem begleiten, der trittsicher in Modeangelegenheiten ist. Es gibt kaum etwas Mühsameres, als stets wieder die Kabine verlassen zu müssen, um eine andere Grösse zu holen.

— Besuchen Sie als Erstes ein Geschäft, in dem Sie schon einmal erfolgreich eingekauft haben. Vielleicht landen Sie auch diesmal wieder einen Treffer.

— Verzweifeln Sie nicht, wenn es nicht schon auf Anhieb mit dem «grossen Wurf» klappt. Stellen Sie sich von vornherein darauf ein, dass Sie mehrere Geschäfte aufsuchen müssen/dürfen. Denken Sie aber immer wieder daran: Pausen sind wichtig!

— Gönnen Sie sich nach getaner Arbeit etwas Besonderes. Vielleicht haben Sie Lust auf eine Nackenmassage – das bringt Sie nach dem Stress wieder in Schuss.

* Doris Pfyl ist Knigge-Trainerin, Farb- und Modestilberaterin, Ausbildnerin des Schweizer Fachverbands FSFM. Mehr dazu: www.imagemodestil.ch

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