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Kolumne

Postkarte aus Salzburg: Es stinkt auf dem Residenzplatz

Kurz vor Beginn der Festspielsaison macht sich in der Mozartstadt ein penetranter Geruch breit.
Rudolf Gruber

Da hat Salzburg eine grüne Baustadt­rätin. Und dennoch stinkt die Mozartstadt zum Himmel, ausgerechnet vor Beginn der Festspielsaison. Nach jahrelanger Debatte ist die Neugestaltung des berühmten Residenzplatzes endlich abgeschlossen, aber nicht «Jedermann» – die plumpe Anspielung auf den Dauerbrenner von Hugo von Hofmannsthal sei gestattet – ist damit zufrieden.

Ausgerechnet das biologische Bindemittel

Der Grund: In bester grüner Absicht wurde dem neuen Belag ein biologisches Bindemittel beigefügt, zu Pulver gemahlene Spitzwegerichsamen, die jedoch bei Nässe – und der Salzburger Schnürlregen ist bekanntlich ausdauernd – einen penetranten Gestank entfalten, wenn nicht augenblicklich die weggespülte Schotterschicht neu aufgetragen wird. Die grüne Stadträtin Martina Berthold bittet die genervten Anwohner um Geduld:

«Nach zwei, drei Wochen wird sich der Geruch verflüchtigen.»

Das Versprechen muss halten, andernfalls verflüchtigt sich die Festspielprominenz samt zahlendem Publikum. Manch rummelgenervtem Salzburger wäre auch das recht.

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