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Plötzlich Prinzessin: Das sind die fünf Vorbilder für Meghan

Am Samstag wird Meghan Markle den britischen Prinzen Harry heiraten. Die Amerikanerin wird zur Duchess und lebt fortan ein Prinzessinnen-Leben in der Weltöffentlichkeit. Wie auch immer sie ihre Rolle gestaltet – an royalen weiblichen Vorbildern mangelt es nicht.
Katja Fischer De Santi
(Bild: Keystone)

(Bild: Keystone)

Victoria von Schweden - Die perfekte Tochter

Skandale gibt es bei Prinzessin Victoria von Schweden nicht. Ausser man würde Legasthenie und Gesichtsblindheit als solche bezeichnen. Victoria ist eine stille Kämpferin. Seit sie 15 ist, repräsentiert sie den Königshof bei öffentlichen Terminen. Auf ihre Rolle als künftige Königin hat sie sich bestmöglich vorbereitet.

Doch mit Anfang 20 wird der Druck zu gross. Victoria will nicht mehr funktionieren. Mit Bulimie und kranker Seele flieht sie in die USA. Nach ihrer Rückkehr wird sie für gesund erklärt und verliebt sich in ihren Fitnesstrainer Daniel Westling. Liebe auf den ersten Blick ist es nicht. Es dauert, bis der Muskelprotz das Vertrauen der Prinzessin gewinnen kann. Und es dauerte noch einmal ein paar Jahre, bis die Benimmtrainer des Königs Westling so weit haben, dass er 2010 zu Prinz Daniel werden kann.

Nun kann man ihn vorzeigen. Und die beiden süssen Kinder Estelle und Oscar sowieso. Die 40-jährige Victoria trägt ihre Haare streng nach hinten gezurrt, ihr bestes Accessoire ist ihr Lächeln, das schon eher ein Lachen ist. Ihre Auftritte sind zwar stets elegant, aber nie extravagant. Lieber wandert sie in Regenkleidern durch ihr Land, als in Abendroben über rote Teppiche zu flanieren.

(Bild: Keystone)

(Bild: Keystone)

Charlène von Monaco - Die kühle Diva Monaco

Sie trägt ein hautenges, fischartiges Kleid, hat die Haare nachlässig hochgesteckt und vergessen, die Zehennägel sauber zu lackieren. Charlène Wittstocks erster Auftritt an der Seite von Fürst Albert von Monaco sollte ihr einziger bleiben, an dem sie nicht absolut perfekt aussieht. Die ehemalige Leistungsschwimmerin muss Vergleiche mit ihrer verstorbenen Über-Schwiegermutter Fürstin Gracia Patricia von Monaco nicht mehr scheuen. Egal was sie tut, Charlène sieht stets wie eine kühle Filmdiva aus. Fröhlich sieht man sie selten. Gefühle zeigte sie noch nicht einmal bei ihrer eigenen pompösen Hochzeit 2011.

Fürst Albert galt jahrzehntelang als Prototyp des ewigen Junggesellen und hat je ein uneheliches Kind mit einer Stewardess und einer Kellnerin. Mit über 50 will er es ruhiger angehen und lässt nach einer passenden Kandidatin ausschauen. Die Liasion mit der 20 Jahre jüngeren Schwimmerin kommt zustande. Seit Charlène 2014 Zwillinge geboren und damit ihre erste Fürstinnenpflicht erfüllt hat, scheint alles gut im Ministaat am Mittelmeer. Albert herrscht über sein Reich, Charlène zeigt sich gerne an Modeschauen und ist in Sachen Stil und Glamour die absolute Queen unter den europäischen Prinzessinnen.

(Bild: Keystone)

(Bild: Keystone)

Mette-Marit von Norwegen - Das blonde Aschenputtel

Norwegen Mette-Marit Tjessem Høiby ist 26 Jahre alt, alleinerziehend und arbeitet als Kellnerin, als sie Haakon, Prinz von Norwegen, an einem Musikfestival über den Weg läuft. Die Blondine feiert gerne, mit dem Studieren hat sie es nicht so. Von Drogen und Alkohol ist die Rede. Nichts Gravierendes – ausser man beabsichtigt, einen Kronprinzen zu heiraten.

Als der Königshof im Dezember 2000 die Verlobung bekanntgibt, macht sich Empörung breit. Doch der Prinz kämpft für seine Mette-Marit. «Wir haben uns ineinander verliebt und wollen den Rest unseres Lebens zusammen verbringen», sagte Haakon damals fast trotzig. Als dann Mette-Marit vor laufenden Kameras um Vergebung bittet und Besserung gelobt, steht der Hochzeit nichts mehr im Weg.

Mittlerweile sind Haakon und Mette-Marit seit 17 Jahren verheiratet. Sie haben sich als moderne Patchworkfamilie mit inzwischen drei Kindern – Marius, Ingrid Alexandra und Sverre Magnus – etabliert. Wobei vor allem der nichtblaublütige Marius mit seiner Vorliebe für Models und den internationalen Jet-Set Schlagzeilen macht. Zuvor war es Mette-Marits Vater, der bis zu seinem Tod den norwegischen Königshof mit seinen Eskapaden vor sich her hetzte.

(Bild: Keystone)

(Bild: Keystone)

Meghan Markle - Die coole Amerikanerin

England Meghan Markle ist eigentlich viel zu cool, um Prinzessin zu werden. Die 36-Jährige hat multikulturelle Wurzeln, ist eine in Los Angeles aufgewachsene Kosmopolitin mit sozialem Gewissen und «eine stolze Feministin». Schon in der Grundschule engagierte sie sich gegen Sexismus, indem sie einen Seifenhersteller mit der Bitte anschrieb, den Werbeslogan «Frauen in ganz Amerika spülen das Geschirr» in «Menschen in ganz Amerika» umzuwandeln.

Sie ernährt sich vegan, sie macht Yoga, sie setzt sich für Transmenschen ein und bewegt sich in den sozialen Medien absolut professionell. Fast fragt man sich, was diese Powerfrau am zwei Jahre jüngeren Harry überhaupt findet. Schon jetzt gilt sie als die wildere, modischere Version ihrer Schwägerin Kate. Zerrissene Jeans, weite Mäntel, sexy Jupes, auffälliger Schmuck – was sie trägt, ist auf der Höhe der Zeit und innert Sekunden ausverkauft. Bleibt abzuwarten, welche Rolle sie nach der Hochzeit für sich findet und wie viel Luft das höfische Protokoll einem amerikanischen Freigeist wie Meghan Markle lässt. Kinder kriegen muss die künftige Duchess of Sussex ja nicht unbedingt, sie wären in der Thronfolge zurzeit sowieso erst an siebter Stelle.

(Bild: Keystone)

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Kate, Duchess of Cambridge - Die charmante Super-Duchess

Sie ist die Super-Duchess, an sie kommt keine ran. Kate, Duchess of Cambridge, ist die geborene Prinzessin. Aus gutem britischen Haus, anständig, gebildet, eine duldsame Protestantin mit den perfekten Massen. Tapfer wie eine Kriegerin winkt sie jeweils nur Stunden nach der Geburt ihrer drei Kinder dem Volk zu. Pflicht erfüllt, Monarchie gerettet. In jeder Schwangerschaft ging sie durch die Brechreiz-Hölle, beklagt hat sie sich nie. Die Rocklänge der 35-Jährigen ist immer genau richtig, ihr Stil niemals dekadent. Billige Kleidchen von Zara trägt sie genauso graziös wie Designerroben.

Kate wurde von Anfang an mit der «jungfräulich perfekten» Diana verglichen. Dianas Vermächtnis, der Monarchie ein modernes Gesicht gegeben zu haben, wird von Kate mit Eifer verwaltet und fortgesetzt. Nicht mit feministischen Ideen, sondern mit Bildern ihrer Bilderbuchfamilie. Zufälle mag die Frau nicht, die acht Jahre auf ihre Verlobung gewartet hat. Drei Milliarden Menschen weltweit sahen 2011 zu, wie sie Prinz William geheiratet hat. Es gibt nicht viele Frauen, die das aushalten, Kate schon. Ihre dreijährige Tochter Charlotte winkt den Fotografen jetzt schon zu wie eine Mini-Queen.

(Bild: Keystone)

(Bild: Keystone)

Letizia von Spanien - Die schöne Löwenmutter

Seit ihrem Streit mit ihrer Schwiegermutter setzt es für Königin Letizia an öffentlichen Terminen schon mal Pfiffe ab. Die sonst immer sehr reserviert und stets perfekt gestylte Letizia hatte an Ostern mit einer energischen Geste ihre Schwiegermutter, immerhin die ehemalige Königin Spaniens, daran gehindert, ein Foto mit ihren Enkeln zu machen. Was genau der Grund dafür war, ist unklar. Bekannter ist, dass Letizia, seit 2004 mit Felipe verheiratet und seit 2014 Königin, wie eine Löwenmutter über ihre beiden Töchter wacht. Ihre Erziehung soll militärisch streng sein. Das Frühstück bereitet sie ihrer Familie stets selbst zu – ohne Zucker und Zusatzstoffe.

Letizia wird als kontrollsüchtig und knallhart beschrieben. Auf ihren Körper achtet die 45-Jährige sehr, hält Diät und wird von der Regenbogenpresse immer mal wieder als viel zu dünn bezeichnet. Die ehemalige Journalistin und TV-Moderatorin weiss um die Macht von Bildern. Weil die erste bürgerliche Königin Spaniens im Alltag oftmals günstige Kleider einer spanischen Modekette trägt, wurde sie auch schon «Low-cost-Prinzessin» genannt. Die spanische Presse ist überzeugt, dass sich die alterslos wirkende Letizia mehreren Schönheitsoperationen unterzogen hat.

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