Papa-Blog: Mache ich mich hier zum Affen? Und 40 weitere Vaterfragen

Die Fragen ans Leben haben sich mit dem Vatersein verändert. Weniger sind es aber nicht geworden. Im Gegenteil. Die Fragen häufen sich. Eine Auswahl.

Ralf Streule
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Warum ist der Kaffee schon wieder kalt?

Warum ist der Kaffee schon wieder kalt?

Ralf Streule
  1. Wer hat angefangen?
  2. Wenn zehn Spielsachen auf dem Boden liegen, daneben die Fernbedienung: Warum spielt das Baby mit der Fernbedienung?
  3. Wo habe ich den Kaffee hingestellt?
  4. Weshalb kleben die Feuchttücher beim Herausziehen oft mühsam aneinander?
  5. Und warum tun sie das zuverlässig immer dann, wenn es beim Wickeln pressiert?
  6. Seit wann kann unser Bub das? Und von wem hat er es gelernt?
  7. Warum wachen die Kinder am Wochenende immer um 6.30 Uhr auf – und an Schultagen muss man sie um 7 Uhr aus dem Bett peitschen?
  8. Wo kommt dieser Dreck her?
  9. Ist da noch irgendwo eine Hose, die nicht zerschlissen ist?
  10. Wie legt man ein Fixleintuch so zusammen, dass es zusammengelegt aussieht?
  11. Weshalb ist der Kaffee schon wieder kalt?
  12. Was wollte ich in diesem Zimmer gleich noch erledigen? Gerade eben?
  13. Gehören diese Socken meiner Frau? Oder unserem Achtjährigen?
  14. Warum weiss der Chasperli auch nach zehn Minuten noch exakt, wie der mehrzeilige Zauberspruch-Reim ging? Und warum finden das die Kinder nicht auch unrealistisch?
  15. Hatte ich wirklich gesagt, dass ich das organisiere?
  16. Was klebt an meiner Socke?
  17. Warum schläft das Baby erst ein, wenn ich mich damit abgefunden habe, dass es nicht einschlafen wird?
  18. Und warum kann man dem Baby nicht einfach vortäuschen, man habe sich damit abgefunden, dass es nicht einschläft?
  19. Wo ist die Fernbedienung?
  20. Weshalb kann mein Sohn 37 + 48 zusammenzählen, sich beim Velofahren auf dem Trottoir aber nicht vorstellen, dass hinter jener Hecke ein Auto hervorschiessen könnte?
  21. Wo sind die Hausaufgaben?
  22. Und warum ist das mein Problem?
  23. Hat der Grosse noch immer Schuhgrösse 35? Oder war das der Kleine?
  24. Wer hat vergessen, die Tür des Gefrierschranks zu schliessen?
  25. Tut der Satansbraten nur so, als ob er mich nicht hören würde?
  26. Oder ist mein süsser Kleiner wirklich so vertieft?
  27. Weshalb schliesse ich die Gefrierschranktür selber und lasse es nicht die Buben tun?
  28. Mache ich mich hier zum Affen?
  29. Sind drei Kinder zu viel?
  30. Welche Fieslinge unter den chinesischen Spielzeugherstellern haben diese synthetischen Klänge erfunden?
  31. Warum, taminomol, flucht der Kleine?
  32. Warum schauen alle Leute in den Kinderwagen und sagen: «Ja? Tuesch du chli luege?»
  33. War das jetzt pädagogisch richtig? Und würde es mich stören, wenn es nicht so wäre?
  34. Warum spricht man mit Babys zwei Oktaven höher? 
  35. Muss es mich beunruhigen, wenn ich mich rebellisch fühle, wenn ich im Coop die Cumuluskarte zeige?
  36. Soll ich wirklich einen St.Pauli-Totenkopf auf unseren Rasenmäh-Roboter kleben?
  37. Sind drei Kinder zu wenig?
  38. Weshalb ärgere ich mich über Dinge an meinem Sohn, die mich an mich erinnern?
  39. Woher kennen die Buben mein Schokoladen-Versteck?
  40. Ich wollte doch noch irgendetwas erledigen, wenn die Kinder eingeschlafen sind?
  41. Netflix?

Weitere Fragen, liebe Papis? ralf.streule@chmedia.ch nimmt sie entgegen. Aber beantwortet werden sie nicht.

Der Autor

Ralf Streule lebt mit seiner Frau und seinen drei Söhnen (8 Jahre, 6 Jahre und 11 Monate) in Goldach. «Sie können nur Buben», sagt der Kinderarzt.

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