Fleece-Pullis: Nicht nur für Hündeler

Die flauschigen Pullover sind dank modischer Auffrischung wieder aktuell - nicht nur für Wanderer und Spaziergänger.

Laura Widmer
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Ganz verschwunden war der Fleece-Pullover nie aus der Garderobe. Gerade Hundebesitzern oder Outdoorsportlern leistet das Modell von Patagonia oder Jack Wolfskin jeden Winter gute Dienste und ist unverzichtbarer Begleiter auf langen frostigen Spaziergängen. Besonders stolz war man jedoch nie auf das fusselige Ding. War modisches Auftreten gefragt, verliess man sich lieber auf Norwegerpullis mit Zopfmustern oder sparte für ein Luxusmodell aus Kaschmirwolle in zeitlosem Schnitt.

Das Image als reine Funktionskleidung streift der Fleecepullover langsam ab: Was im Kleiderschrank lange ein kümmerliches Dasein fristete, erlebt gerade ein Comeback. Statt in schlichtem Blau oder dem schreienden Neon der 1980er-Jahre ist er nun auch in lieblichem Rosa oder schickem Schwarz erhältlich. Dass die Macher auf farbige Nähte oder übergrosse Reissverschlüsse verzichten, versteht sich dabei von selbst.

Von überflüssigem Tamtam befreit, eignet er sich für beinahe jede Gelegenheit. Nur dem Lagerfeuer oder einem offenen Cheminée sollte man nicht zu nahe kommen: Denn Fleece ist nicht nur kuschelweich und flauschig, sondern auch leicht entflammbar.