Neue Ansätze in der Therapie

Die Behandlung eines Ovarialkarzinoms besteht grundsätzlich aus Operation und Chemotherapie. Aber es gibt einige neue Therapieansätze, die zu mehr Hoffnung Anlass geben.

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  1. Ganz neu sind die Parp-Inhibitoren, die nach einer Chemotherapie eingesetzt werden. Vereinfacht gesagt, hindern sie den Körper an der Reparatur der natürlichen DNA, wodurch Krebszellen absterben. Das verhindert im besten Fall die Neubildung des Tumors.
  2. Bei der Antikörpertherapie, die seit einigen Jahren zum Einsatz kommt, geht es darum, die Gefässneubildung zu hemmen. Der Tumor braucht Blutgefässe, die ihn versorgen und wachsen lassen. Diese Gefässe kann man unterbinden. Effekt: Der Tumor wächst nicht mehr. Er wird dadurch zwar nicht geheilt, aber stabilisiert.
  3. Vor allem jüngere Patientinnen können von einer Chemotherapie, die nach der Operation direkt im Bauch durchgeführt wird, profitieren. Diese ist wirksam, beansprucht den Körper aber auch enorm. Deshalb ist er nur für Betroffene geeignet, die sich von der schwerwiegenden Operation erholen können.