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Dia-Filme, Fotobücher und Multimedia-Shows: So leben die Ferien am schönsten weiter

Ferienfotos sind Schätze, die man gerne mit anderen teilen möchte. Die Möglichkeiten dafür reichen von der Bildergalerie im Internet über animierte Dia-Filme bis zu teilbaren Fotobüchern.
Schöne Ferien leben in attraktiven Bildern weiter. Bildgalerien und Diashows bieten ungeahnte Möglichkeiten, um die Ferienschätze Freunden und Bekannten zu präsentieren. (Bild: KEYSTONE/EPA ANP/SEM VAN DER WAL)

Schöne Ferien leben in attraktiven Bildern weiter. Bildgalerien und Diashows bieten ungeahnte Möglichkeiten, um die Ferienschätze Freunden und Bekannten zu präsentieren. (Bild: KEYSTONE/EPA ANP/SEM VAN DER WAL)

(sda/mid)

Schöne Ferien leben in Fotos jahrelang weiter. Um diese Freuden mit anderen zu teilen, verschicken die meisten Menschen einfach einzelne Bilder via Social-Media-Apps. Damit verliert man aber meist auch die Kontrolle über diese Bilder.

Google und Apple bieten viel Komfort, damit die Ferienfotos auf ihren Servern landen. Android und iOS haben die automatische Bildersicherung in die Handy-Betriebssysteme integriert.

Alternativen zur Cloud

Sekunden nach dem Knipsen landen sie dadurch in der Cloud. Dort werden die Bilder gescannt und analysiert und oftmals sogar automatisch in Ordner aufgrund ihres Bildinhaltes oder Aufnahmeortes einsortiert.

Glücklicherweise kann man denselben Komfort auch geniessen, ohne seine privaten Bilder dem amerikanischen Verständnis von Privatsphäre auszuliefern. So bietet beispielsweise Swisscom mit ihrer App Mycloud (www.mycloud.ch) identischen Komfort.

Fotos bleiben in der Schweiz

Die Daten bleiben dabei allerdings in der Schweiz. Die Bilder in Mycloud kann man nicht nur an Handy und PC betrachten, sondern via Swisscom-TV sogar auf dem Fernseher.

Wer keine Probleme mit US-Anbietern hat, kann auch die Foto-Sharing-Dienste von Onedrive.live.com, Flickr.com oder 500px.com nutzen.

Bei allen Foto-Speicherdiensten in der Cloud kann man seine Bilder individuell in Ordnern organisieren. Im Ordner «Sommerferien 2019» landen so alle Urlaubserinnerungen. Einen Teil davon speichert man im Album «Meiers Alpenferien 2019».

In diesen Ordner kann man dann auch einfach Freunden Einblick gewähren. Dazu muss man ihnen lediglich die dazugehörige Internetadresse mitteilen. Es empfiehlt sich, diese Freigabe auf öffentliche Bilderordner nach einigen Wochen zu löschen. Denn Freunde bleiben manchmal nicht für immer Freunde.

Allseitige Nutzung

Weil heute die ganze Familie mit mehreren Handys zum Erinnerungsschatz beiträgt, ist das Einsammeln der Bilder von verschiedenen Geräten nötig. Sehr einfach lässt sich das mit der Lösung PhotoSync (www.photosync-app.com) bewerkstelligen.

Die App wird auf allen Handys installiert. Deren Besitzer kopieren dann im heimischen WLAN einfach ausgewählte oder sämtliche Bilder auf einen PC. Dort findet sich die Sammlung dann sauber nach Handys sortiert auf der Festplatte.

Mit wenigen Mausklicks lässt sich dann eine Ferienbildersammlung der ganzen Familie in einem neuen Ordner zusammenkopieren. Die Bildersammlung lässt sich danach wieder einfach in eine Fotocloud übertragen.

Musik und Bewegung

Langweiliges Blättern durch eine Bildersammlung war gestern. Heute beeindruckt man mit einem mit Musik oder Kommentaren untermalten und animierten Foto-Video.

Die Cloud-Dienste von Apple und Google erstellen solche Videos automatisch und teils sogar ungefragt. Auch viele Social-Media-Apps können Diashows erstellen. Der Funktionsumfang ist dabei aber stark eingeschränkt und die Privatsphäre minimal.

Eine einfache Windows-Software zum schnellen Erstellen beeindruckender Diashows bietet Aquasoft (www.aquasoft.de). Eine kostenlose Alternative ist Ashampoo Slideshow Studio 2019.

Diashows lassen sich ferner auch im Internet zusammenstellen. Eine Übersicht findet sich auf https://lightmv.com/de/kostenlose-online-diashow-programme.html.

Fotobuch als Alternative

Wer es klassischer mag, erstellt aus seiner Bildersammlung ein echtes Fotobuch. Neben Preisen und Druckqualität ist auch die Qualität der nötigen Buchgestaltungssoftware unterschiedlich. Testberichte zu den einzelnen Anbietern finden sich in den Archiven von Zeitschriften wie PC-Tipp oder K-Tipp.

Dem Social-Media-Trend haben sich inzwischen auch die Fotobuchanbieter angepasst. So kann man teils sein Fotobuch auch kostenlos im Internet publizieren.

Rechte sind zu respektieren

Bevor man Fotos im Internet der Öffentlichkeit zeigt, muss man an die Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten denken. Nicht jeder hat Freude daran, wenn seine Teilnahme an einem feuchtfröhlichen Fest allgemein bekannt wird.

Denn das Internet hat ein „ewiges Gedächtnis“. Ferner können mit immer besseren Bildsuchfunktionen Fotos einfach bestimmten Personen zugeordnet werden.

Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte (www.edoeb.admin.ch) hat sich unter dem Suchwort „Veröffentlichung von Fotos“ dem Thema ausführlich angenommen.

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