«Mami! Papi! Mir ist langweilig!»: 11 Ideen, wie Eltern ihre Sprösslinge in der Corona-Quarantäne daheim beschäftigen können

Das Corona-Virus zwingt auch bei uns Eltern dazu, ihre Kinder daheim zu betreuen. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, wie Ihre Kinder trotz Schul- und Veranstaltungsverbot nicht vor Langeweile vergehen. Schicken auch Sie uns Ihre Ideen.

Raissa Bulinsky, Stefanie Geske
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«Juhui, keine Schule am Montag!», werden sich einige Kinder nach dem am Freitag vom Bundesrat verkündeten Schulverbot denken. Doch was sollen die lieben Kleinen nur den ganzen Tag lang tun? Die Schule hat zu, einige Gspändli befinden sich eventuell in Quarantäne, Ausflüge fallen ins Wasser und öffentliche Veranstaltungen werden abgesagt. Die Langweile kann sich die nächsten Wochen ins Unerträgliche steigern. Vor allem die Kleinen können dann ganz schön quengelig werden. Doch was tun, wenn die Kinder vor Langeweile schier die Bude auseinander nehmen?

Wir haben uns umgehört und die 11 besten Tipps für Sie zusammengestellt:

  • Die Stube wird zum Piratenschiff: Das Wohnzimmer wird zu einer riesigen Piratenwelt umgebaut. Nehmt alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Das kann ein Turm aus Kartonschachteln sein, Tücher, Bettdecken, Stühle – alles, was ihr findet. Achtung vor Feinden! Fernrohre aus leeren WC-Papier-Rollen werden euer wichtigstes Utensil auf eurem Boot.
  • Im Wald warten grosse Abenteuer: Ihr müsst nicht weit, um etwas zu erleben! Vor der eigenen Haustüre kann es nur so vor Abenteuern wimmeln. Vor allem für Stubenhocker und Naturmuffel kann es eine Überwindung darstellen, sich in die Natur zu stürzen. Doch es lohnt sich allemal!
  • Schutzmasken basteln: Wer kennt es nicht? Draussen regnet's und niemand möchte seine Komfortzone zwischen Kuschelsocken und Kekse naschen verlassen. Ein Bastelnachmittag kann hier der Langweile im eigenen Heim Abhilfe schaffen. Das Basteln von Schutzmasken ist momentan besonders im Trend. 
  • Mach das Wohnzimmer zur Kegelbahn: Alles, was ihr dazu braucht, sind ein paar bemalte grosse PET-Flaschen und einen Tennisball.
  • Zeitreisekapsel statt exotische Ferien: Auch in den eigenen vier Wänden kann man eine abenteuerliche Reise erleben. Baut eine Zeitreisekapsel und versetzt euch so in eine andere Zeit. Erzählt euch Geschichten von Cowboys und Indianern im Wilden Westen oder der mittelalterlichen Romanze zwischen einer Hofdame und ihrem Ritter. Ihr könnt auch einfach in eine ferne Galaxie entfliehen: Spielt Astronaut und Alien und vergesst dabei die Welt um euch herum.
  • Grosse Spiele-Meisterschaft: Holt doch einfach mal wieder die guten alten Brett-Spiele raus. Egal ob Eile mit Weile, Brändidog oder Monopoly. Wenn ihr Geschwister habt, die ebenfalls daheim bleiben müssen, wird das Spielen noch lustiger. Ihr könnt in Teams gegeneinander antreten und der Verlierer muss dem Gewinner einen Kuchen backen. Den verspeist ihr dann gemeinsam.
  • Futuristische Küche für Anfänger: Wer in der Küche mal etwas Neues ausprobieren möchte, muss nicht immer gleich ein Spitzenkoch sein. Mit Lebensmittelfarben lassen sich auch die langweiligsten Speisen in aussergewöhnliche Essens-Erlebnisse verwandeln. Wie wäre es beispielsweise mit Reis in Pink oder grünem Zopf?
  • Werdet Filmstar oder Model: Spielt eine selbst erfundene Geschichte oder die Geschichte eures Lieblingskinderbuch nach. Am wichtigsten: Nehmt das Schauspiel auf. Schon habt ihr für später etwas zu lachen. Wer es lieber ernster will, kann sich auch aufbrezeln und ein Fotoshooting à la «Switzerlands next Topmodel» durchführen – oder braucht jemand noch ein neues Foto fürs Poesiealbum?
  • Do-it-Yourself-Miniaturwunderland: Ein Klassiker unter den Familienausflügen lässt sich ganz einfach ins Eigenheim holen. Dazu braucht ihr nur jede Menge Spielpuppen, Legos oder Kapla-Steine. Vielleicht räumen die Kinder dann vor Langweile sogar selbst auf. Wunder geschehen immer wieder.
  • Eltern können sich zurücklehnen: Hin und wieder haben sich die Eltern mal eine Verschnaufpause verdient. Nutzt die Gunst der Stunde und weiht eure Kinder in die Geheimnisse des Haushalts ein. Schon bald habt ihr kleine Putzfeen und Spitzenköche Zuhause.
  • Spiele von Balkon zu Balkon: Kinder können miteinander spielen und den Mindestabstand von zwei Metern trotzdem einhalten. Schiffe versenken, Stadt-Land-Fluss, Tic-Tac-Toe und Co. können über den Gartenzaun oder auf zwei separaten Balkonen miteinander gespielt werden. Diese sozialen Kontakte, wenn auch auf Entfernung, seien sehr aufbauend und wertvoll, schreibt die Leserin zu ihrem Input.

Schicken Sie uns Ihre Ideen!

Ist Ihr Kind in Corona-Quarantäne und Sie haben eine tolle Idee, wie man die viele Zeit daheim mit Spass und Freude überbrücken kann? Dann schicken Sie uns Ihre Ideen via E-Mail an online@luzernerzeitung.ch! Wir nehmen Ihre Inputs gerne in unserer Liste auf.