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Maire zur Cinémathèque

Der Direktor des Filmfestivals Locarno, Frédéric Maire, übernimmt 2009 die Leitung der Cinémathèque suisse in Lausanne. Locarno wird aber 2009 noch von ihm geleitet.
Frédéric Maire (Bild: ky)

Frédéric Maire (Bild: ky)

Der Stiftungsrat des Filmarchivs hat Frédéric Maire als Nachfolger von Hervé Dumont an die Spitze der Institution berufen. Maire tritt sein Amt am 1. November 2009 an, erst nach Abschluss der Ausgabe 2009 des Festivals Locarno. In der Zwischenzeit arbeitet Marc Wehrlin, der ehemalige Vizedirektor des Bundesamtes für Kultur (BAK), für die Filmstiftung.

Damit endet voraussichtlich die turbulente Geschichte um die Suche nach einem neuen Direktor für die Cinémathèque: Vinzenz Hediger tritt die Stelle, für die er vorgesehen war, definitiv nicht an. Im Januar hatte der designierte Direktor Hediger seinen Verzicht auf den Posten in Lausanne erklärt. Nach wenigen Stunden kam er damals auf diesen Entscheid zurück. Nun gibt Hediger endgültig einer akademischen Karriere in Deutschland den Vorzug.

Hauptaufgabe des neuen Direktors ist die Pflege und Aufwertung der Sammlungen. Die Cinémathèque suisse wurde vor 60 Jahren gegründet. Sie ist mit ihrem immensen Bestand von rund 70 000 Filmen, zwei Millionen Fotos und 100 000 Plakaten weltweit eine der wichtigsten Institutionen ihrer Art.

Für den Präsidenten des Filmfestivals Locarno, Marco Solari, «erfolgt dieser Abgang ein bisschen schnell». Frédéric Maire sei es auf Anhieb gelungen, Locarno seine persönliche Prägung zu geben, «indem er, wie seine Vorgänger, die künstlerische Messlatte sehr hoch ansetzte». Für die schwierige Situation, in der sich das Schweizer Filmarchiv befinde, habe man aber unbedingt eine gute Lösung finden müssen.

Auch Maire verwies auf «die dringende Anfrage der Cinémathèque», die bei dem «schwierigen Entscheid» den Ausschlag gegeben habe. Maire hatte die Leitung des Festivals Locarno 2005 als Nachfolger von Irene Bignardi übernommen. (sda/red.)

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