Salzkorn
Schwarmfinanzierung zur Rettung von Fischschwärmen

Den Ostschweizer Flüssen und damit den Fischen geht es nicht gut. Vielleicht hilft ein Crowdfunding?

Ruben Schönenberger
Drucken

Wie eine Datenanalyse diese Woche gezeigt hat, fehlt den Ostschweizer Flüssen und Bächen Wasser. Die Gründe sind offensichtlich: Fehlende Niederschläge im Sommer gepaart mit zu wenig Schnee vom Winter, der schmelzen könnte (was fiel, ist längst «dä Bach ab»).

Es könnte noch schlimmer werden. Experten rechnen damit, dass sich trockene Jahre häufen. Für die Fische wird das zum Problem: Wo wenig Wasser fliesst, erwärmt sich dieses schneller. Und ab 25 Grad wird’s für einige Arten gefährlich. Die Folge: Ganze Fischschwärme müssen umgesiedelt werden.

Keinen Mangel an Flüssigem gibt es hingegen für Crowdfunding-Projekte. Die Schwarmfinanzierung funktioniert in zwei von drei Fällen, wie eine andere Datenanalyse zeigt. Noch besser klappt’s, wenn sie in Städten angesiedelt sind und es um Musik geht. Vielleicht liesse sich das kombinieren. Schwarm hilft Schwarm. Ein Projekt, dass das urbane Ufer eines Flusses mit einem Dean-Martin-Song bespielt, hätte gute Chancen, finanziert zu werden: «Let it snow, let it snow, let it snow.»