SALZKORN
Fliegende Kellner in kurzen Hosen

Was machen Fussballer nach ihrer Karriere? Sie könnten bei der Swiss anheuern, denn in der Kabine lässt der Dresscode an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Thomas Griesser Kym
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Illustration: Corinne Bromundt

Die Fussball-EM Uefa Euro 2020 ist Geschichte. Trotzdem kommen wir noch einmal darauf zurück. Bevor die Schweizer mit heroischen Spielen gegen die Türkei, Frankreich und Spanien zu begeistern wussten, gaben sie angesichts der öffentlichen Diskussionen um Figaro und Frisuren eine traurige Figur ab.

Ist aber auch eine haarige Angelegenheit. Zwar dürfen die Spieler in Interviews mit Haaren auf den Zähnen Haarspaltereien und haarsträubende Geschichten zum Besten geben, aber Haarschnitte sind in den Statuten des Schweizerischen Fussballverbands nirgends geregelt.

Da loben wir uns die Swiss. Die Fluggesellschaft hat kürzlich ihren Dresscode angepasst. Dieser regelt klipp und klar, was dem Kabinenpersonal erlaubt ist. Neuerdings bei Männern auch der Man Bun, also ein lockerer Männerdutt, und der Undercut.

Sollte die Swiss ihre Regeln in einem nächsten Schritt weiter lockern und auch kurze Hosen gestatten, wäre der Posten als fliegender Kellner ein idealer Job für unsere Kicker nach der Fussballkarriere.