Salzkorn

Frohe Ostern, Happy Easter, Buona Pasqua, Joyeuses Pâques – die Grüsse tönen in dieser Woche besonders aufgestellt.

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Frohe Ostern, Happy Easter, Buona Pasqua, Joyeuses Pâques – die Grüsse tönen in dieser Woche besonders aufgestellt. Doch was wünscht man sich eigentlich? Freie Fahrt auf der Autobahn nach Süden? Glück beim Aufspüren der versteckten Ostereier? Einen Gitzibraten mit etwas Fleisch am Knochen? Oder einfach ein paar Sonnenstrahlen auf dem Osterspaziergang?

Vermutlich meint man doch ein bisschen mehr. Das italienische Pasqua und das französische Pâques erinnern an das Pascha-Fest, an die Nacht der Nächte, in der Israel aus der Knechtschaft Ägyptens befreit wurde. Ostern wiederum leitet sich von der germanischen Frühlingsgöttin Ostaria her, der leichtfüssigen Fee, die mit ihrem Hüpfen die Wiesen zum Blühen bringt. Wunder der Befreiung hier, Wunder der Frühlingsnatur dort – der St. Galler Maler Albert Schenker sagte einmal, nie sei das frühe Morgenlicht so zauberhaft wie an Ostern.

Das könnte man nachprüfen, sofern man aufmag. Auferstehung beginnt mit Aufstehen. J. O.

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