Salzkorn

Natürlich ist es seine Privatsache – doch wirklich privat, dafür sorgt er schon selbst, bleibt in seinem Leben nur weniges. So schauen wir noch immer auf ihn, allerdings längst mit einer Mischung aus Gaudi und Erschöpfung.

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Natürlich ist es seine Privatsache – doch wirklich privat, dafür sorgt er schon selbst, bleibt in seinem Leben nur weniges. So schauen wir noch immer auf ihn, allerdings längst mit einer Mischung aus Gaudi und Erschöpfung.

Boris Becker streitet mit dem Pfarrer von St. Moritz über das Honorar seiner Trauung vor über einem Jahr. Fast 10 000 Franken sind ihm zu viel. Mehr als 2000 Franken würden in der Regel für eine solche Feier nicht verlangt.

Als «Bobbele» in der malerischen Kapelle Regina Pacis am Suvretta-Hang zum Traualtar schritt, diesmal mit Lilly Kerssenberg, hatte er 200 illustre Gäste um sich und die Fernsehrechte für die Hochzeit dem Privatsender RTL angedreht. Die ausgediente Tennislegende verkauft sich prima, immer noch.

Boris Becker wechselte nach seiner ersten Scheidung die Frauen häufiger als früher die Schläger in einem aussichtslosen Match.

Hat der Pfarrer, und das interessiert, beim horrenden Honorar einen Moralzuschlag erhoben oder ist er bloss das Opfer seiner eigenen Gier? B.S.

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