Salzkorn

Zürichs rot-grüne Stadtregierung zwingt die Erbauer neuer Stadtwohnungen, mehr Parkplätze bereitzustellen, als eigentlich gebraucht werden. Letztere melden händeringend, sie könnten ihre teuren Tiefgaragenplätze nicht mehr vermieten, und möchten dringend weniger davon bereitstellen.

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Zürichs rot-grüne Stadtregierung zwingt die Erbauer neuer Stadtwohnungen, mehr Parkplätze bereitzustellen, als eigentlich gebraucht werden. Letztere melden händeringend, sie könnten ihre teuren Tiefgaragenplätze nicht mehr vermieten, und möchten dringend weniger davon bereitstellen. Wie kommt Rot-Grün, dem Auto sonst keineswegs grün – wie jeder Automobilist weiss, der je in die Stadt Zürich einzudringen versuchte –, zu solch verkehrtem Verkehrsgebaren? Wohl nie etwas von Umverkehr gehört?

Gemach! (Auch) in der Stadt Zürich sind Autos nach wie vor des Teufels, vor allem wenn sie von aussen kommen. Verpönt sind aber auch die privaten Immobilienbesitzer, die schnell einmal als potenzielle Spekulanten verdächtigt werden. Deshalb wird ihnen so viel wie möglich vorgeschrieben: Wohnanteile in Geschäftsbauten, Belüftung von Wohnungen und Beizen, und eben: Zahl der Parkplätze. Jetzt ist die einst festgelegte Quote veraltet. Und die neue wird wiederum alles sein – nur nicht vernünftig oder gar flexibel. G. F. H.

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