Salzkorn

Das gibt es nicht nur in Weltstädten, sondern auch bei uns: Gefährlich manövrierende Fahrzeuglenker, rasende Velofahrer in der Fussgängerzone, kopflos herumirrende Fussgänger – im Verkehr fliesst vieles nicht, wie es sollte.

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Das gibt es nicht nur in Weltstädten, sondern auch bei uns: Gefährlich manövrierende Fahrzeuglenker, rasende Velofahrer in der Fussgängerzone, kopflos herumirrende Fussgänger – im Verkehr fliesst vieles nicht, wie es sollte. Von den Staus, die unsere Busse an neuralgischen Stellen regelmässig verursachen, ganz zu schweigen.

Alles kein Problem für unsere Ordnungshüter. Sie kümmern sich um andere Dinge: Am liebsten um parkierte Autos.

Die richten zwar meist keinen Schaden an, sind aber bequemer zu erfassen – und erst noch eine unerschöpfliche Geldquelle. Um das Bussgeld nicht zu verpassen, das sich in den städtischen Finanzen ja zu einer stattlichen Summe zusammenläppert, schlagen sie auch mal einen Zwischenspurt ein, bevor der bereits im Auto sitzende Fahrer startet.

Schön wäre es, wenn die Polizei alle ihre Aufgaben so genau und schnell ausführen würde. Aber wir sehen natürlich ein, dass es Prioritäten gibt. Und die wichtigste heisst nun mal: Der ruhende Verkehr ist gefährlicher als der fliessende. G. F. H.

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