Salzkorn

Berauschte Sachkenner christfestlichen Brauchtums und nüchterne Fachkräfte für Folgewirkungen bestätigen: Die Weihnachtszeit ist zunehmend fröhlich trunken, selig alkoholisiert und eingeschränkt Gnaden bringend. Immer mehr verbringen einen unheiligen Abend in Notaufnahme oder Ausnüchterungszelle.

Drucken
Teilen

Berauschte Sachkenner christfestlichen Brauchtums und nüchterne Fachkräfte für Folgewirkungen bestätigen: Die Weihnachtszeit ist zunehmend fröhlich trunken, selig alkoholisiert und eingeschränkt Gnaden bringend. Immer mehr verbringen einen unheiligen Abend in Notaufnahme oder Ausnüchterungszelle. Gerne in Gesellschaft Gleichgesinnter, die sich per Internet zum «alljährlichen Weihnachtssaufen» verabreden.

Damit es da richtig «lustig und versoffen» zugeht, wird vorher auf Weihnachtsmärkten und Xmas-Parties mit Glühwein und Honigmet quietschfidel gebechert und geübt. Sogar international und interkulturell.

TV-Bilder frohlockender Marktgänger in lockerer Christkindl-Begleitung ziehen neuerdings auch trinkfeste Briten aufs adventlich gestimmte Festland. Diese besinnliche Ausweitung der Personenfreizügigkeit ist verständlich.

Ergab doch eine Umfrage: Im Vereinigten Königreich sitzt ein Drittel der Briten gerne sternhagelvoll unter dem Christbaum. Das ist Spitze. Jedenfalls statistisch. W. W.

Aktuelle Nachrichten