Salzkorn

Saftige Fleischstreifen, die einzeln gegart werden. Zarte, leicht gegrillte Fischstücke, die hochwertige Vitamine enthalten. Ausgewählte Stücke vom Lamm und Kaninchen. Was nach der Menukarte eines Gault-Millau-Restaurants tönt, ist die Beschreibung von Katzenfutter im 21. Jahrhundert.

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Saftige Fleischstreifen, die einzeln gegart werden. Zarte, leicht gegrillte Fischstücke, die hochwertige Vitamine enthalten. Ausgewählte Stücke vom Lamm und Kaninchen. Was nach der Menukarte eines Gault-Millau-Restaurants tönt, ist die Beschreibung von Katzenfutter im 21. Jahrhundert.

Und jetzt soll die Katze nicht nur tafeln wie ein König, sondern auch «ein Menschenrecht» sein, wie der «Sonntags-Blick» gestern schrieb. Der Grund: Das deutsche Verfassungsgericht hatte letzte Woche ein generelles Verbot von Haustieren für unzulässig erklärt. Tierfreunde und Mieterorganisationen jubeln. Sie erhoffen sich eine Signalwirkung auch für die Schweiz. Bisher darf die Katze nur in die Wohnung, wenn der Eigentümer zustimmt.

Die Richter sollten die Chance nun nutzen und einen weiteren wegweisenden Entscheid in Form eines Mäuseverbots fällen: Warum gibt es noch immer Büsis, die sich mit den wenig appetitlichen Nagern abspeisen lassen müssen? Einmal täglich Huhn und Lamm sollte es schon sein, am besten gegart. J. A.

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