Salzkorn

Die Mitglieder des weltweit mächtigsten Sportverbandes IOC haben entschieden: Ringen bleibt olympische Disziplin. Es darf weiter gerangelt, gezerrt und der Gegner auf den Rücken geworfen werden.

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Die Mitglieder des weltweit mächtigsten Sportverbandes IOC haben entschieden: Ringen bleibt olympische Disziplin. Es darf weiter gerangelt, gezerrt und der Gegner auf den Rücken geworfen werden.

Gerungen haben die Funktionäre des Internationalen Olympischen Komitees auch unter sich: Ein neuer Präsident musste her in diesem hohen Gremium, das ein Vermögen von 900 Millionen Dollar verwaltet und die Spiele bestmöglich in Milliardenhöhe vergibt und vermarktet.

Herr der fünf Ringe ist nun der Deutsche Thomas Bach, der gewissenhaft ein Funktionärsleben lang darauf bedacht war, kein Profil zu zeigen. Anstatt klare Worte zu äussern, drückte er umtriebig in Konzernzentralen und Staatspalästen Hände: Ideale Voraussetzungen für einen Aufstieg.

1981 öffnete das IOC seine Türen für Frauen, auch die Prinzessinnen Anne von Grossbritannien und Nora von Liechtenstein sind mit von der Partie. Bevor Frauen aber richtig führen dürfen, wird manch farbloser Mann noch an der Reihe sein. B. S.