Glosse

Salzkorn

Jetzt wird endlich klar, warum Donald Trump die Realität seit Tagen nur noch verzerrt sieht.

Jürg Ackermann
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Was für ein Fund! Die Kantonspolizei St. Gallen hat am Mittowch darüber informiert, dass sie kürzlich in einer grossen Vernichtungsaktion an einem geheimen Ort Unmengen von Drogen verbrannte. Darunter: Acht Tonnen Marihuana, zehn Kilo Heroin, 15 Kilo Kokain, zwei Kilo Amphetamin und Tausende halluzinogene Pilze.

Diese Mengen würden wohl locker reichen, um die ganze Bevölkerung des Kantons tagelang in einen Vollrausch zu versetzen oder sie zumindest auf den einen oder anderen kosmischen Trip zu schicken.

Die St. Galler sind mit diesem Vorgehen nicht allein. Hartnäckigen Gerüchten zufolge soll der amerikanische Geheimdienst mit Drogenfunden ähnlich verfahren wie die hiesige Kantonspolizei. Die sichergestellten Pilze, Ecstasy-Pillen und Haschisch-Bestände wurden in den USA offenbar unmittelbar vor den Wahlen vernichtet, und zwar in einem grossen Verbrennungsofen unweit des Weissen Hauses. Mit fatalen Folgen: Dessen Bewohner leiden seit Tagen unter völliger Vernebelung und Realitätsverzerrung.