Salzkorn

Von Homeoffice bis zu Computerspielen - vieles lässt sich von zuhause aus machen.

Thorsten Fischer
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Homeoffice ist der Renner. Nicht nur momentan: In Umfragen sagen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, dass sie noch viel häufiger von zuhause aus arbeiten wollen. Auch Online-Computerspiele, bei denen privat mit anderen im Netz gezockt wird, finden immer mehr Fans. Aber Vorsicht: Wer stundenlang als Actionheld virtuelle Feinde besiegt, Drachen tötet oder herrliche Fussballtore schiesst, sollte nicht voller Adrenalin gleich danach in wichtige Firmensitzungen umschalten. Denn die allerwenigsten Geschäftspartner sind böse Zauberer oder behäbig agierende Gegner, die man einfach per Mausklick in die Knie zwingen kann.

Im übrigen warnen Fachleute vor der Sogwirkung, die durch übermässiges Spielen im Internet entsteht. Argwöhnisch werden sollte auch, wer nachts plötzlich erwacht und die Webcam anwirft – in freudiger Erwartung der nächsten Bürositzung, die allerdings erst am nächsten Mittag stattfinden wird. Dabei könnte es sich um das Symptom eines neuen Leidens handeln: die Homeoffice-Sucht.