Glosse
Salzkorn

Humor kann Karrieren befördern. Homeoffice ist für gemeinsames Lachen allerdings eher weniger geeignet.

Stefan Borkert
Merken
Drucken
Teilen

Lachen ist eine spontane Reaktion. Es wirkt entkrampfend und befreiend, fördert Kreativität und geistige Flexibilität. Ein herzhaftes Lachen baut Stresshormone ab, senkt den Blutdruck und stärkt das Immunsystem. Es geht aber noch mehr. Humor ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor im Berufsleben, sagt einer, der es wissen muss. Professor Norbert Rohleder forscht nämlich an der Uni Mainz unter anderem in Sachen Personalmanagement.

Dabei hat er Erkenntnisse gewonnen, die eigentlich auf der Hand liegen. Aber schön, dass sie auch mal jemand ausformuliert. Dem Arbeitsalltag mit Humor zu begegnen, kann demnach Spannungen lösen, Krisen die Schärfe nehmen und in festgefahrenen Situationen neue Lösungswege eröffnen. Aha. Gemeinsames Lachen verbessert die Motivation und steigert die Produktivität im Team. Bei Videokonferenzen bleibt leider genau das auf der Strecke. Nun, wie hat es Otto Julius Bierbaum schon Ende des 19. Jahrhunderts formuliert? Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Heutzutage halt im Homeoffice.