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Glosse

Salzkorn

Warum den Alltag mit Gesprächen nicht bunter machen?
Melissa Müller

Gefangen in Trott und Routine, ­nehmen wie die kleinen Dinge manchmal zu selbstverständlich: Der erste Schluck Kaffee am Morgen. Das Eichhörnchen, das vor dem Küchenfenster im Laub herum wuselt. Die Plauderei mit der charmanten Käseverkäuferin.

Dass selbst belanglose Gespräche die Laune heben können, haben Psychologen der Universität Chicago kürzlich nachgewiesen. Sie untersuchten Berufspendler. Die eine Hälfte wurde angewiesen, die tägliche Zugfahrt allein zu verbringen. Die andere Hälfte musste Passagiere in ein Gespräch verwickeln. Viele Probanden befürchteten, das Gegenüber könnte dies als aufdringlich empfinden, was zu peinlichen Situationen führen würde. Ganz zu unrecht, wie sich zeigte: Wer sich mit Fremden unterhielt, erlebte die Zugfahrt als wesentlich ­angenehmer.

Warum also nicht das Eis brechen, das nächste Mal vor der Kasse, im Wartezimmer oder bei der Bushaltestelle? Es könnte der Beginn einer Bekanntschaft werden. Oder zumindest den Alltag ein bisschen bunter ­machen. mem

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