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Glosse

Salzkorn

Die Diskussion um mehr Bundesräte ist im vollen Gange.
Thomas Griesser

Seit den Parlamentswahlen grübeln Politiker und Fachleute, wie man die neuen Kräfteverhältnisse adäquat in der Landesregierung abbilden könnte. Eine Idee lautet, den Bundesrat aufzustocken. Stände­rat Filippo Lombardi weiss: «Neun Minister wären längst nötig. Denn die Bundesräte sind objektiv überlastet, sie reisen immer häufiger an Gipfel und Konferenzen.»

Wohl wahr. Nur könnte man ebenso gut solche Reisen reduzieren, denn viele Gipfel und Konferenzen enden ergebnislos. Zum Beispiel, wenn ein Bundesrat den chinesischen Staatschef trifft und zum x-ten Mal die Einhaltung der Menschenrechte anmahnt. Danach reisen alle nach Hause, und die Schergen des Pekinger Regimes sabotieren weiterhin die Demokratie in Hongkong, drangsalieren die Tibeter und knechten die Uiguren, und die Schweizer Wirtschaft geschäftet weiter fröhlich mit China.

Lombardi hat noch was gesagt: «Es geht um die Integration der Minderheiten.» Hongkonger, Tibeter und Uiguren hat er damit nicht gemeint. T.G.

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