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Glosse

Salzkorn

Ein heftiger Streit unter Psychologen und medizinischen Psychiatern macht Schlagzeilen.
Jürg Ackermann

Psychologen sollten eigentlich wissen,
wie man Konflikte vermeidet. Oder zumindest eine Ahnung haben, wie man sie schlichtet, wenn sich die Streitspirale unaufhörlich dreht. Ein aktueller Konflikt zwischen Schweizer Ärztegesellschaften lässt aber an dieser Gewissheit zweifeln.

Der Grund für den Streit: Psychologen, die zwar eine langjährige Ausbildung, aber kein Medizinstudium absolviert haben, sollen neu ebenfalls Psychotherapien anbieten können. So will es der Bundesrat. Das passt den Verbänden der Psychiater und Psychotherapeuten jedoch gar nicht. Sie fürchten um ihre Pfründe und schlagen mit Polemiken wild um sich.

Es geht dabei um Einfluss, Macht und vor allem auch Geld. Und weniger um den Behandlungserfolg oder die Patienten, wie man das erwarten würde. Denen ist es in der Regel ja egal, welche Ausbildung ihr Therapeut genau absolviert hat. Hauptsache er hilft ihnen!

Ein Ausweg ist nicht in Sicht. Am besten würden die zerstrittenen Parteien wohl einen Termin beim Psychiater buchen. Fragt sich nur bei welchem.

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