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Glosse

Salzkorn

Kurz soll der Name sein und möglichst viele Lokale haben.
Silvan Lüchinger

Angeblich sagen Namen etwas aus über Temperament und Charakter ihrer Träger. Da dürfte aber wenig dran sein. Wer hat denn schon die Gelegenheit, sich einen Namen nach eigenem Gusto zu geben? In einen Namen und dessen Bedeutung kann man allenfalls hineinwachsen. Oder eben auch nicht.

Wenn schon, dann lassen Namen Rückschlüsse zu auf die Eltern, die sie für ihre Kinder gewählt haben. Ein Blick auf die Hitparade der Vornamen zeigt rasch: Mit der Bedeutung des Namens hat die Wahl eher selten zu tun. Viel wichtiger ist: Kurz soll der Rufname sein, möglichst viele Vokale soll er haben und weich soll er auch noch klingen.

Das Ergebnis ist ein Namensterben, neben dem sich die schwindende Biodiversität geradezu harmlos ausnimmt. Dabei gäbe es gerade hierzulande ein Angebot, das Klang und Geschichte hat: Etwa Wiborada für ein Mädchen, Gallus, Otmar, Beda für Buben. Oder Notker, in Erinnerung an den berühmten Dichtermönch des Klosters St.Gallen. Auf dessen Beinamen «der Stammler» kann man ja verzichten. S.L.

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