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Glosse

Salzkorn

Kinder werden vor allen vermeintlichen Gefahren geschützt. Das hat nicht nur Vorteile.
Jürg Ackermann

Der Wandel der Zeit lässt sich manchmal an kleinen Dingen ablesen. So trugen wir in unserer Kindheit in den 1980er-Jahren weder auf dem Velo noch beim Skifahren einen Helm. In den Zügen der SBB wurde munter gepafft, und auf fröhlichen Autofahrten Richtung Süden setzten die wenigsten Eltern ihren Nachwuchs in altersgerechte Kindersitze. Heute ist das alles ein bisschen anders – und undenkbar, was früher noch als unproblematisch galt.

Wie nun bekannt wurde, fasst auch die Schweiz ein Helmobligatorium für radfahrende Kinder ins Auge. Gut möglich, dass Politiker auf Drängen besorgter Elternvereine bald einen Schritt weiter gehen. Und die Kinder via Handy mit einem Ortungssystem ausrüsten, das piepst, wenn sich der Nachwuchs 100 Meter vom Haus entfernt oder im Nachbarsgarten auf einen Baum klettert. Damit könnte bestimmt die eine oder andere Schramme verhindert werden. Aber Achtung, das Leben bleibt gefährlich: Wer als Kind nie auf die Nase fällt, der tut es einfach später.

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