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Glosse

Salzkorn

Der Testosteronspiegel einer südafrikanische Leichtathletin ist nicht nur für die Sportwelt eine verzwickte Situation.
Gottlieb F. Höpli

Eine südafrikanische Leichtathletin mit dem Testosteronspiegel eines Mannes stellt die Sportwelt vor Probleme.Lässt man Caster Semenya nämlich über 800 Meter gegen Frauen laufen, gewinnt sie regelmässig haushoch. Damit Frauen, die nicht über einen solchen «biologischen Turbolader» (Spiegel) verfügen, überhaupt noch für WM und Olympia trainieren, hat der internationale Sportgerichtshof verfügt, dass die Südafrikanerin bei künftigen Wettkämpfen ihren Testosteronwert medikamentös senken müsse.

Eine verzwickte Situation. Gerne würde man dazu auch die Meinung der sonst so meinungsfreudigen Feministinnen und Gender-Spezialistinnen erfahren. Doch an dieser Front herrscht ausnahmsweise tiefes Schweigen. Vielleicht, weil man sich noch nicht einig ist, wer hier als Opfer der weissen alten Männer verteidigt werden muss? Aber vielleicht ist ja nur noch nicht klar, an welche Stelle des Empörungs-Communiqués die Gender-Sternchen hingehören.G.F.H.

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