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Salzkorn

Wie ein Thurgauer Landwirt mit wilden Nandus Geld verdienen würde.
Stefan Borkert
(Illustration: Corinne Bromundt)

(Illustration: Corinne Bromundt)

Vor zwanzig Jahren war eine Handvoll Nandus, das sind südamerikanische Laufvögel, aus einem norddeutschen Gehege ausgebrochen. Was zunächst eine willkommene Touristenattraktion war, ist inzwischen ein Problem geworden. Bald 1000 Tiere lagern in Feldern und zupfen an der Saat. Ein Bauer versucht sie mit dem Quad zu vertreiben. Ein anderer setzt auf Pumagebrüll aus Lautsprechern. Ohne Wirkung!

Ein Kreuzlinger Umweltschützer und Rinderzüchter kennt solche Probleme. In Ermatingen, im Tessin und in Brandenburg stehen seine Höfe. In Brandenburg wiederholt sich jährlich ein Naturschauspiel, wenn Abertausende Kraniche vorbeiziehen und auf den Feldern zur Futtersuche zwischenlanden. Da hatte der Thurgauer eine Idee: Wer ein Ticket zahlt, kann die Kraniche in einem Unterstand aus nächster Nähe beobachten. Die Bauern profitieren, denn ihnen wird so die Ernte abgekauft. Das alles ganz ohne Vater Staat. Von Thurgauern kann man eben doch viel lernen.

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