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Glosse

Salzkorn

Prognosen hin oder her - wir befinden uns definitiv im Frühling.
Gottlieb F. Höpli

«Der Winter wird sehr warm.» Die Prognose, illustriert mit einem dahinschmelzenden Schneemann, kam uns im Januar beim Schneeschaufeln immer wieder mal in den Sinn. Sie erinnerte uns daran, dass Prognosen immer unsicher sind. Vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

Das ist nun aber Schnee von gestern. Wir befinden uns definitiv im Frühling, im astronomischen, der mit der Tag-und-Nacht-Gleiche beginnt. Und nicht mit dem schnöden Monatsbeginn, den die Meteorologen gewählt haben, damit sie ihre Statistiken – und eben: Prognosen – einfacher erstellen können. Einfacher heisst ja noch nicht besser.

Klimaexperten, die Prognosen für den ganzen Winter abgeben, behaupten handkehrum, die Abkühlung in den Bergen während der letzten 30 Jahre sei nicht aussagekräftig. 100 Jahre müssten es schon sein. Da halten wir uns lieber an eine todsichere Voraussage von 1882: «Stellt sich im März schon Donner ein, so muss das ein Gewitter sein.» G.F.H.

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