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Glosse

Salzkorn

Was heute Trend ist, kann morgen in Frage gestellt sein.
Melissa Müller

«Ich habe selbst eine Sonnenbank und muss nicht mehr ins Sonnenstudio», sagte kürzlich Thomas Anders, ehemals singende Hälfte der 80er-Jahre-Band «Modern Talking». Und wirkte aus der Zeit gefallen. Solarien erinnern an die Ära, als es Telefonkabinen und Videotheken gab und man im Zug rauchen durfte. Damals war ein Solarium ein Statussymbol. Wer es sich leisten konnte, nutzte Zuhause ein eigenes, um zwölf Monate im Jahr einen Teint zu haben, als wäre er eben zurück aus Mallorca. Heute warnen Dermatologen wie Buchautorin Yael Adler vor Solarien: Es sei «vorsätzliche Körperverletzung», sich ihren krebserregenden Strahlen auszusetzen.

Irgendwann wird man wohl auch Erscheinungen des heutigen Zeitgeistes in Frage stellen. Und sich vielleicht über die Ära der iPhones mokieren: Wie konnten die Leute damals bloss auf diese Geräte starren, die mit ihren Strahlen die Gesundheit schädigen können? Jede Zeit hat ihre Trends und Technologien, über die spätere Generationen den Kopf schütteln. mem

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