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Glosse

Salzkorn

Die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Rentenalter. Was tun?
Silvan Lüchinger

Auch wenn manche sich schwer tun damit: Die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Rentenalter. Ein Trost bleibt ihnen. Dank der heutigen Lebenserwartung werden sie noch Jahrzehnte den Lauf der Dinge in diesem Land bestimmen. Den Jungen bleibt das Nachsehen.

Was lässt sich dagegen tun? Die Stimmkraft der Alten halbieren? Geht nicht. «Ein Bürger - eine Stimme» ist unantastbar. Aber der Einfluss der Jungen lässt sich erhöhen – mit der Senkung des Stimmrechtsalters. Auf 16, wie es junge Politiker fordern. Oder gar auf 14, wie es einem Jugendforscher vertretbar scheint.

Konsequenterweise müsste dann auch der Zugang zu den Volksrechten freigegeben werden. Wer mit 14 abstimmen und wählen darf, muss auch ein Referendum ergreifen können. Oder eine Volksinitiative lancieren. Eine der ersten, die zustande kämen, wäre wohl das Ergänzen der Bundesverfassung: «Jugendliche in der Pubertät haben das Recht auf freie Elternwahl.» S.L.

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