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Glosse

Salzkorn

Der Erfinder des World Wide Web reist heute nach Genf, um auf seine bahnbrechende Erfindung anzustossen. Sie feiert ihr 30jähriges Jubiläum.
Jürg Ackermann

Achtung, hier kommt eine 125000-Euro-Frage: Wie heisst der Erfinder des World Wide Web? Cochron-Siegle, Berners-Lee, Bowes-Lyon oder Baden-Powell? Falls Sie es nicht wissen, befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Denn Tim Berners-Lee hat nie das Rampenlicht gesucht. Immerhin reist der bescheidene Brite heute nach Genf ans Cern, um auf das Jubiläum seiner bahnbrechenden Erfindung anzustossen. Der Physiker könnte Milliardär sein, hätte er vor 30 Jahren seine WWW-Idee patentieren lassen. Weil er das Internet möglichst allen zugänglich machen wollte, verzichtete er.

Wenigstens erhielt der Physiker und Informatiker im Laufe seiner Karriere Auszeichnungen wie den hoch dotierten Millenium-Technologiepreis. Davon kaufte er sich 2004 eine neue Küche. Berners-Lee ahnte wohl schon damals: Den ganzen Tag in den Bildschirm zu starren und sich vom steten Datenfluss treiben zu lassen, tut niemandem gut. Ab und zu muss man auch ein Rüebli schälen oder ein Entrecote salzen, um der Reizüberflutung zu entfliehen.

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