Glosse

Salzkorn

Frauen seien "klarer im Kopf" und eigneten sich als Trainingspersonen deshalb besser als Männer, sagt eine Trainerin.

Werner Wunderlich
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Die Ex-Trainerin der Schweizer Frauenfussball-Nati findet, weibliche Trainingspersonen könnten generell mit Aufgaben und Anforderungen des praktischen, physischen und psychologischen Schulungsauftrags besser umgehen als männliche Trainingspersonen. Warum? Nun, Frauen seien «klarer im Kopf» und «disziplinierter als Männer», ist Martina Voss-Tecklenburg überzeugt. Obendrein fragten Frauen immer: «Warum machen wir das? Sie wollen verstehen.»

Diese Erkenntnis der Trainerin Voss-Tecklenburg ist entscheidend für strategische Ziele, taktische Inhalte, technische Methoden und motivierende Anleitungen, aber auch für die funktionierende Kooperation mit der Klubführung. Gilt natürlich nicht nur für Frau-, sondern auch für Mannschaften. Wären also Trainerinnen, die fragen, warum sie das machen, was sie machen, im männlichen Fuss- und Handball, Eis- und Unihockey St. Gallens erfolgreicher? Na ja, wenn sie verstehen, was anderen unverständlich ist W.W.