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Glosse

Salzkorn

Weshalb das viele Schneeschaufeln gegen die Menschenrechtskonvention verstösst.
Gottlieb F. Höpli
(Illustration: Corinne Bromundt)

(Illustration: Corinne Bromundt)

Nach gefühlt mehrstündigem Schneeschaufeln erklären wir hiermit: Es reicht! Und fordern: Es muss etwas geschehen! Sonst ziehen wir gelbe Westen an!

Diese Einschränkung des freien Willens, sich zu bewegen, wo und wie man will, verstösst doch eindeutig gegen die Menschenrechtskonvention. Und eventuell sogar gegen die Bundesverfassung.

Lawinengefahr von den Dächern, zugemüllte Autos und Parkplätze – und die nächste Störung (welch wahres Wort: Störung) steht schon vor der Tür. Wo sind wir denn? In den Alpen?

Dort ist das aber etwas ganz anderes: Dorthin fahren wir, damit uns die Natur wieder einmal den Meister zeigt. Dafür bezahlen wir ja. Aber doch nicht hier. Hier sind wir der Chef! Sind beleidigt, wenn die Natur auch hier stärker sein will als wir.

Einziger Trost: Für den weissen Überfluss sollen wir, sagen Klimaexperten, massgeblich mitverantwortlich sein. Dann hätten also wir der Natur den Meister gezeigt? Na dann ist ja alles gut.

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