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Glosse

Salzkorn

Fern von Entsetzen über saudische Untaten präsentiert sich Fifa-Präsident Gianni Infantino
Werner Wunderlich

Der saudische Kronprinz Muhammad bin Salman nennt die bestialische Zerstückelung des Regimekritikers Khashoggi durch ein Team mörderischer Mitarbeiter ein «abscheuliches Verbrechen». Den Standpunkt Seiner Königlichen Hoheit teilen Wirtschaftsbosse, Waffenlieferanten und andere internationale Geschäftspartner der Wüstenmonarchie mit wohlfeiler Entrüstung. Gar höchstpersönlich meiden sie eine Investorenkonferenz im Reich der Scharia.

Fern von heuchlerischem Entsetzen über saudische Untaten aber präsentiert sich der «Retter des Fussballs», Fifa-Präsident Infantino, als zuverlässiger Mitspieler des saudischen Aufgebots. Schliesslich geht es um «die Verbesserung des Fussballs», über die er schon mit dem greisen Prinzenpapa diskutiert hatte. Die Rede ist von 25 Milliarden Dollar. Sie sollen neue völkerverbindende, einträgliche Wettbewerbe finanzieren. Ja, Saudi-Arabiens royale Clique ist schwer für lohnende Reformen und zu humaner Kooperation fähig. W.W.

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