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Glosse

Salzkorn

Was man über Johann Schneider-Ammann so alles liest.
Silvan Lüchinger

Mit Johann Schneider- Ammann verlässt Ende Jahr ein grosser Name die Berner Bühne der Eitelkeiten. Ein stiller Schaffer sei er gewesen, adelt ihn die eigene Partei. ­ Auch die politische Konkurrenz, Verbände und Gewerkschaften sparen nicht mit Lob. Eine ehrliche Haut, heisst es von ihm. Ein Politiker zum Anfassen. Menschenfreundlich, eine ausgewiesene Unternehmer­persönlichkeit. Inspirierend, hartnäckig und dennoch immer der Kultur des Konsensus zugetan.

Am selben Tag hat noch ein Mann seinen Rücktritt angekündigt. Seine Vergangenheit ist weniger rühmlich. Ein über­forderter Tollpatsch sei er gewesen, liest man in nicht so alten Berichten. Ein Sitzungsschläfer. Nie wirklich im Job angekommen, und erst noch ein Viel­flieger ohne Wirkung. Zudem ein schlechter Redner und ein Lohnschutz-Abbauer.

Der Mann heisst auch Johann Schneider-Ammann. Aber das ist in der Schweiz ein häufiger Name. Es kann nicht derselbe sein. S. L.

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