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Glosse

Salzkorn

An der Fussball-WM fehlte es vielen Teams am "letzten Willen".
Werner Wunderlich

An der Fussball-WM herrscht «Favoritensterben». Aber auch mässig talentierte, freilich sehr selbstgewisse Teams mussten allzu früh heimgehen. Nun grübeln Spieler, Trainer, Funktionäre über Gründe des jeweiligen Fiaskos. Diese Fachleute der gescheiterten Fussballnationen kommen zu einem überraschenden Schluss: Ihren Kickern habe «der letzte Wille» gefehlt. Diese Expertenmeinung ist beim besten Willen nicht so leicht nachvollziehbar. Denn was müssen Trainer und Team tun, damit im lebens­entscheidenden WM-Match der letzte Wille von Spielern geschehe? Nun, wie bei einer Nachlassregelung dürften nur Akteure in Aktion treten, die keine Zweifel an ihrer Zurechnungsfähigkeit aufkommen lassen. Denn bescheuertes Verhalten Einzelner wird schnell zum Vermächtnis der gescheiterten Elf.

Vor allem aber müsste nicht nur der letzte, sondern der gesamte Wille aller auf die spielerische Umsetzung von Taktik und Technik gerichtet sein. Indes wo ein Wille ist, ist allemal auch ein Unwille. W. W.

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