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Glosse

Salzkorn

Odilia Hiller

Funktioniert etwas 37 Jahre lang wunderbar, gibt es keinen Grund, davon abzuweichen. Wenn etwas genauso lange überhaupt nicht klappt – wie das Erreichen der Lohngleichheit von Männern und Frauen –, ist es möglicherweise Zeit, etwas zu verändern. Auf dem Zickzackweg ist jetzt auch der Ständerat zu dieser Einsicht gelangt. Ein Kränzlein gilt es dabei dem Berner BDP-Ständerat Werner Luginbühl zu winden. Er war einer der wenigen Bürgerlichen, die von Anfang an fanden, seine Ständeratskollegen spielten Bullshit-Bingo, wenn sie weiterhin Ausreden suchten, weshalb alles beim Alten bleiben sollte. Der Unterschied: Luginbühl ist bis zum Äussersten gegangen, um sich seine Meinung zu bilden. Er hat nämlich mit Frauen geredet. Mit verschiedenen Frauen, «nicht etwa nur mit linken». Sagt er. Da sei es ihm wie Schuppen von den Augen gefallen: Bei den Frauenlöhnen läuft etwas nicht, wie es soll. Die Frauen fragen! ­Niemand kann erwarten, dass andere Politiker auch so ­furchtlos sind.

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