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Salzkorn

Der Fettnapf war gross. Die beiden begnadeten deutschen Fussballer Mesut Özil und Ilkay Gündogan liessen sich mit dem türkischen Präsidenten Erdogan fotografieren und überreichten ihm ein Trikot mit Widmung: «Für meinen Präsidenten, hochachtungsvoll». Auch wenn Gündogan sagte, er fühle sich als Deutscher, er sei aber auch stolz auf die Heimat seiner Eltern, ging ein Aufschrei durch das Land. Die Integrationspolitik sei gescheitert, so die Kritiker. Ein deutscher Nationalspieler könne nur einen Präsidenten haben, und der heisse Steinmeier und nicht Erdogan.

Doch ebendieser Steinmeier lud Özil und Gündogan nun auf Schloss Bellevue ein. Heimat, so der Bundespräsident, gebe es für Menschen mit zwei Pässen durchaus auch im Plural. Wie recht er hat! Gemäss unbestätigten Informationen trug neben der Aussicht auf den WM-Titel vor allem ein Faktum zur versöhnlichen Atmosphäre bei: Gündogan und Özil versicherten glaubhaft, sie hätten noch nie in ihrem Leben die Schlacht von Gallipoli nachgespielt. J. A.

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