Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Salzkorn

Kolumne: Salzkorn (Bild: Tom Werner)

Kolumne: Salzkorn (Bild: Tom Werner)

Die Argumente sind ausgetauscht, neue schon lange nicht mehr aufgetaucht. Umso furioser haben Billag-Befürworter und Billag-Gegner über Wochen mit dem Säbel aufeinander eingedroschen, statt mit dem Florett Treffer zu setzen. ­Höchste Zeit, dass abgestimmt wird. Aber wie?

Der Publizist Kurt W. Zimmermann hat unlängst ein «taktisches Ja» empfohlen. Ein raffinierter Zug, der den Fächer an Möglichkeiten fast unendlich erweitert. Wenn ein taktisches Ja möglich ist, kann man auch ein fröhliches, ein zorniges oder ein verbittertes Ja einlegen. Umgekehrt dieselbe Palette: Ein verhaltenes Nein sagt doch etwas ganz anderes als ein verklemmtes, und ein eiskaltes Nein hat ungleich mehr ­Gewicht als nur ein frostiges.

Wer ob all der Varianten erst recht nicht mehr weiss, wie er nun stimmen soll, halte sich an den Evangelisten Matthäus: Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein. Nur wird die Bergpredigt wahrscheinlich noch weniger gelesen als das Abstimmungsbüchlein.S. L.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.