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Kolumne

Päpstliche Popstars

Paparazza
Laura Widmer
Illustration: Tom Werner

Illustration: Tom Werner

Katy Perry inszenierte sich an der gestrigen Met-Gala in New York mit gefiederten Flügeln als Engel. Sängerin Rihanna erschien in reich bestickter Robe und päpstlicher Kopfbedeckung; einmal mehr bewies sie Stilbewusstsein. Viele der Prominenten trugen Kronen, Heiligenscheine oder Kreuze, um dem Motto gerecht zu werden: «Himmlische Körper: Mode und die katholische Vorstellung». Es ist zugleich das Thema der Ausstellung im Metropolitan Museum of Art, die Kleider und Accessoires vergangener Päpste neben Entwürfen von Modedesignern zeigt.

Auf die Spitze trieb es Sarah Jessica Parker. Der «Sex and the City»-Star trug ein riesiges Krippenspiel auf dem Kopf. Sogar ihr goldenes Kleid geriet bei diesem opulenten Kopfschmuck zur Nebensache. Bereits bei der Bekanntgabe wurde das Thema kontrovers diskutiert. Es sei geschmacklos und werte christliche Symbole ab, hiess es. Auch Promis kritisierten den Anlass von «Vogue»-Chefin Anna Wintour. Allerdings aus banaleren Gründen: Die Gala sei langweilig und oberflächlich. Optisch hat sie dieses Jahr aber überzeugt.

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